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Mittwoch, 22. Juni um 21.00 Uhr:
DEUTSCHER KURZFILMPREIS UNTERWEGS: Teil II

> Die Preisträger

Kurzfilme sind aufregend, innovativ, unterhaltsam und immer wieder für eine Überraschung gut. Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die wichtigste und höchstdotierte Auszeichnung für kurze Filme in Deutschland. Er wird seit 1956 an herausragende Kurzfilmproduktionen vergeben. Seit 1998 gehen die Nominierten und Preisträgerfilme jedes Jahr auf Tournee durch die deutschen Kinos. Wir zeigen Nominierte & Preisträger in zwei Teilen. Der zweite Teil: Die Preisträger. (http://www.kurzfilmtournee.de/)
Unsere Gäste: Eva Könnemann und Constantin Hatz.

 

HELIKOPTER – HAUSARREST
Der Regisseur ist zu Gast!
von Constantin Hatz, D 2014, Dokumentarfilm, 38 Minuten
Der 27-jährige Benjamin verbüßt im Rahmen des elektronisch überwachten Hausarrests eine 10monatige Freiheitsstrafe in der Wohnung seiner Mutter. Benjamin und seine Mutter haben sich in den letzten Jahren voneinander distanziert. Sie werden durch eine staatliche Maßnahme zusammen geführt und müssen sich eine kleine Wohnung in einem Wiener Außenbezirk teilen. Die räumliche Verbundenheit von Mutter und Sohn setzt einen Prozess der emotionalen Annäherung in Gang.
Sonderpreis für Filme mit einer Laufzeit von mehr als 30 bis 78 Minuten

ON AIR
von Robert Nacken, D 2015, Spielfilm, 21 Minuten
mit Christos Dassios, Robert Nacken, Hayden Chisholm, Pedja Avramovic
Zwei Lebenskünstler kapern eine Live-Radio-Sendung samt Moderatorin und Studiogast, um ihre politische Meinung kundzutun. Ihr Versuch die Welt zu verbessern entwickelt dabei allerdings eine eher unerwartete Eigendynamik. So hatte man sich die Revolution nicht vorgestellt.
Der Film ist gemeinsam mit dem WDR Hörspiel „On Air“ von Robert Nacken entstanden.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für Spielfilme von mehr als 7 bis 30 Minuten

FREEDOM & INDEPENDENCE
Buch, Regie, Darsteller, Schnitt und Produktion: Bjørn Melhus, D 2014, Experimentalfilm 15 Minuten
Der experimentelle Kurzfilm FREEDOM & INDEPENDENCE setzt sich mit dem globalen, ideologischen Paradigmenwechsel hin zu einem religiös geprägten Kapitalismus auseinander, indem er Zitate der Schriftstellerin und selbsternannten Philosophin des Objektivismus Ayn Rand mit evangelikalen Inhalten des US-amerikanischen Mainstream-Kinos konfrontiert. In einer Erzählung, die einer assoziativen Traumlogik folgt, zitieren die Protagonisten in neuen Kontexten Inhalte neoliberalen Elitedenkens und apokalyptisch-religiöser Wahnvorstellungen vor dem Hintergrund einer kaum zu fassenden Großstadt. (http://melhus.de/freedom-independence/)
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für Experimentalfilme bis 30 Minuten

DAS OFFENBARE GEHEIMNIS
Die Regisseurin ist zu Gast!
von Eva Könnemann, D 2015, Dokumentarfilm, 29 Minuten
Bei einer Recherche über Ortswappen bin ich zufällig auf die kleine Gemeinde Emmelsum in Nordrhein-Westfalen gestoßen. Ihr Wappen zeigt eine große Biene auf grünem Grund. Bei der Suche nach weiteren Informationen erfuhr ich auf Wikipedia, dass Emmelsum circa 300 Einwohner habe, nie selbstständig war und keine besonderen Sehenswürdigkeiten besitzt. Auf der Webseite des Ortes selbst heißt es schlicht: „Über Emmelsum lässt sich nicht allzu viel sagen“. Mit meinem Film versuche ich diesen Ort zu porträtieren.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für Dokumentarfilme bis 30 Minuten

Eintrittskarten:
10,00 - normal
7,00 - ermäßigt
Bitte wählen Sie folgende Telefonnummer für FILMPROGRAMM-INFORMATIONEN, KINOKARTEN & TISCHRESERVIERUNGEN:
Hotline: 069 / 707 69 100
Orfeos Erben
Hamburger Allee 45
60486 Frankfurt

Fax: 069 / 970 84 793

Mo - Fr:
11.30 - 15.00
18.00 - 23.00

Sa: 18.00 - 23.00
So: Kein Restaurantbetrieb - Kino geöffnet