Specials: Internationaler Kurzfilmtag 2018

Freitag, 21.12. um 15:30 Uhr & um 20:30 Uhr

Die längste Nacht, der kürzeste Tag – Internationaler Kurzfilmtag

KURZFILMPROGRAMME:

15:30 Uhr – Für die Kleinen: DAS ERSTE MAL IM KINO

„Das erste Mal im Kino“ ist ein ganz besonderes Erlebnis. Die Filme erscheinen viel größer als im vertrauten Wohnzimmer, der Freund im Nachbarsitz verschwindet nahezu im Dunkel und das Geschehen auf der Leinwand nimmt all unsere Aufmerksamkeit in Anspruch. Für kleine Kinder gilt dies noch einmal mehr als es auch auf große Zuschauer zutrifft. Im Kino begeben wir uns auf gewisse Weise direkt in die Geschichte, wir fühlen mit den Figuren, wir fiebern mit und werden ganz von dem gefesselt, was sich dort im Dunkel vor uns entfaltet.

– mit Filmquiz –

Krake
von Julia Ocker, Deutschland 2015, 4 min, Animation
Wäre es manchmal nicht praktisch, acht Arme zu haben? Man könnte so viel gleichzeitig machen! Für den Kraken ist das jedoch auch ein Problem. Denn einer seiner Arme möchte lieber Schokoladenkuchen als Pfirsichkuchen backen. Und viele Köche verderben den Brei. Oder vielleicht doch nicht?

Training ( Exercise)
von Andrew Brand, Großbritannien 2015, 2 min, Dokumentarfilm
Was machen Kinder, wenn sie glauben, dass keiner guckt? Wahrscheinlich gar nicht so etwas anderes als diese Fuchskinder. Sie entdecken in einem Garten ein Trampolin und probieren es neugierig, übermütig und ausgelassen aus. Dabei schaut ihnen eine Kamera zu, ohne dass die Füchse dies bemerken.

Der kleine Vogel und das Eichhörnchen
von Lena von Döhren, Schweiz 2014, 5 min, Animation
Ein kleiner Vogel wässert ein Blatt. Plötzlich klaut ihm ein Eichhörnchen die Gießkanne und eine wilde Jagd durch den Wald beginnt. Als jedoch der gefährliche Fuchs auftaucht, erkennen die beiden, dass sie zusammenhalten und ihren Streit beenden müssen, um gemeinsam stark zu sein.

Hüpffrosch (Pryg-Skok)
von Leonid Shmelkov, Russland 2012, 5 min, Animation
Lustig bunte Wesen hüpfen beständig aus gulliähnlichen Löchern. Dabei tun sie ganz alltägliche Dinge, wie z.B. Ball spielen, singen oder angeln. Und sie suchen Freunde! Doch auch wenn sie nur kurze Momente teilen, ist die Trauer groß, als der neue Freund plötzlich nicht mehr wiederkommt.

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20:30 Uhr – Für die Großen: ALLES IM FLUSS

Was können Flüsse nicht alles mit sich bringen und bedeuten: Sie sind Sinnbild für das Leben von der Quelle bis zur Mündung und die Konstanz von Veränderung; katastrophale Überflutungen, weinselige Flusskreuzfahrten oder ungeübte Schlauchbootfahrer auf Junggesellenabschied dümpeln ins Bild. Aber nicht bei uns! Wir zeigen Kurzfilme über jugendlichen (Über-)Mut, Kraft, Liebe und die Weisheit des Alters.

– mit Filmquiz –

Winterliebe
von Isabel Herguera, Italien, Spanien 2015, 8 min, Animationsfilm
Ein Pärchen geht entlang des Tanaro Flusses spazieren. Währenddessen machen sich Jäger auf die Jagd und Freunde im Wald rufen Ester Ferrero, den Tänzer von Clavesana, auf, freie Liebe zu symbolisieren.  All dies spielt sich in Piemonte’s Langhe ab, wo noch Wein am Ende der Erntezeit hergestellt wird. Der Titel „Amore d’Inverno“ spielt auf die Liebe der Weinhersteller an, die diese zu dieser gewissen Jahreszeit hegen, da sie ihre Arbeit der Weingewinnung heimlicher und intimer praktizieren können.

Der Fährmann und seine Frau
von Johanna Huth, Julia Gechter, Miriam Tröscher, Deutschland 2015, 37 min, Dokumentarfilm
Im spärlich besiedelten, südwestlichen Mecklenburg-Vorpommern lebt ein Fährmann zusammen mit seiner Frau am Ufer der Elde. Seit 70 Jahren bringt er mit seinem kleinen Boot Passanten über den Fluss, wie zuvor sein Großvater. Der Film porträtiert das Zusammenleben dieses ungleichen Paares, das dennoch wie Pech und Schwefel zusammenhält.

Rubicon
von Gil Alkabetz, Deutschland 1997, 7 min, Animationsfilm
Der Film will ein klassisches Rätsel lösen: Ein Wolf, ein Schaf und ein Blumenkohl sollen über einen Fluss gebracht werden. Wie kann man sie übersetzen, ohne dass das Schaf den Blumenkohl oder der Wolf das Schaf frisst? Die rationale Lösung des Problems will in der Realität nicht recht funktionieren.

The Name of the Game
von Dragan Zivancevic, Jugoslawien 1999, 2 min, Dokumentarfilm
Sommer 1999. Novi Sad, Vojvodina, Serbien, Jugoslawien. Nach den Luftbombardemants der NATO auf die Stadt spielt eine Gruppe junger Leute auf einer Brücke über den Fluss Fußball. Es wirkt so, als sei alles in Ordnung.

Seagulls
von Martin Smith, Großbritannien 2014, 14 min, Kurzspielfilm
Ryan und seine Mutter ziehen mit einem kleinen Karussell über die schottischen Dörfer. Der ständige Ortswechsel führt dazu, dass Ryan ungeübt darin ist, Freunde zu finden. An diesem Ort aber scheint es anders zu sein. Eine bestandene Mutprobe verschafft ihm Respekt. Doch dann wird er übermütig.

Szene 6882 aus meinem Leben
von Ruben Östlund, Schweden 2005, 8 min, Kurzspielfilm
Ein dreißigjähriger Mann feiert Mittsommernacht mit seinen Freunden in Smögen an der schwedischen Westküste. Seine Freunde sollen zusehen, wie er von einer sehr hohen Brücke ins Meer springt.

Kanu Joe
von Martin Chramosta, Schweiz 2010, 5 min, Kurzspielfilm
Im Musikvideo „Kanu Joe“ macht sich Schlagersänger Jackie Steinadler auf die Suche nach seinem alten Freund Joe. Atemberaubende Landschaften und große Emotionen säumen dabei seinen Weg. Die Identitäten des Suchenden und des Gesuchten verwischen dabei zusehends und schlussendlich vollends.

Shit Happens
von Peter Östlund, Schweden 1993, 2 min, Kurzspielfilm
Alles hätte so schön sein können. Das Boot, die Angeltour, Vater und Sohn.

Eintrittskarten:
10,00 - normal
7,00 - ermäßigt
FILMPROGRAMM-INFORMATIONEN, KINOKARTEN & TISCHRESERVIERUNGEN:
Hotline: 069 / 707 69 100

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Orfeos Erben
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Mo - Fr:
11.30 - 15.00
18.00 - 23.00

Sa: 18.00 - 23.00
So: Kein Restaurantbetrieb - Kino geöffnet