New Generations – Independent Indian FilmFestival

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Date/Time
Date(s) - Freitag, 03-11 - Sonntag, 05-11
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Oscar-Gewinner “A Girl in the River. The Price of Forgiveness”

Schwarze Komödie “Newton” – Indiens offizieller Oscar-Beitrag 2018

Preview „The Big Sick”

Der aktuelle indische Independentfilm ist engagiert. Die schwarze Komödie „Newton“ – Indiens offizieller Beitrag für die Oscars 2018 – handelt vom „lichten Wesen der Demokratie in finsteren Zeiten“ (Berlinale), während der Dokumentarfilm „An Insignificant Man“ dem Aufstieg des kontroversen Politikers Arvind Kejriwal und seiner Partei AAP (The Common Man’s Party) folgt. „A Billion Colour Story“ erzählt aus der Perspektive eines Elfjährigen eine bewegende Geschichte über Rassismus und religiöse Intertoleranz. Der Oscarpreisträgerfilm „A Girl in the River. The Price of Forgiveness“ geht dem Schicksal einer jungen Frau aus Pakistan nach, einer der ganz wenigen Überlebenden eines sogenannten „Ehrenmordes“. Doch das Festival startet leicht mit der Preview der romantischen Komödie „The Big Sick“, der die wahre Liebesgeschichte des amerikanisch-pakistanischen Comedian Kumail Nanjiani zugrundeliegt.

Das Festival wird gefördert durch Hessenfilm und Medien, Kulturamt der Stadt Frankfurt und Amt für Multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt.

Freitag, 03.11.17
20:00 Uhr         Empfang Eröffnung
20:30 Uhr         The Big Sick Eröffnungsfilm

Samstag, 04.11.
16:30 Uhr         An Insignificant Man
18:30 Uhr         Short Film Wallah mit Preisverleihung
20:30 Uhr         Newton

Sonntag 05.11.
17:00 Uhr         A Girl in The River. The Price of Forgiveness
18:00 Uhr         A Billion Colour Story

Freitag 3. November, 20:30 Uhr
The Big Sick – Preview
Kumail schlägt sich in Chicago als Comedian durch, als er nach einem seiner Auftritte die lebhafte Emily kennenlernt. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander. Als Emily erfährt, dass seine traditionellen pakistanischen Eltern eine arrangierte Heirat für ihn planen, steht die Beziehung auf dem Spiel. Doch ganz plötzlich wird Emily schwer krank, und Kumail muss sich beweisen. Dass Emilys Eltern wenig von ihm halten, macht es nicht gerade einfacher.
Kumail Nanjiani gilt mittlerweile weltweit als Kult-Comedian. „The Big Sick“ basiert auf der wahren Geschichte der Drehbuchautoren Emily V. Gordon und Kumail Nanjiani und hat die Herzen der Kinogänger in den USA im Sturm erobert.
• Regie: Michael Showalter • Buch: Emily V. Gordon, Kumail Nanjiani  • USA 2016 • 119 Min • Englisch mit dt. Untertiteln • Mit: Kumail Nanjiani, Zoe Kazan, Holly Hunter, Ray Romano, Anupam Kher, Zenobia Shroff, Adeel Akhtar, Bo Burnham, Aidy Bryant, Kurt Braunohler

Samstag 4. November, 16:30 Uhr
An Insignificant Man
Skype Q&A mit Khushboo Ranka, Vinay Shukla
Im Zentrum des Films steht der Politiker Arvind Kejriwal, der Indien zurzeit am stärksten polarisiert. Ein Film über Macht, Korruption und ein Insiderblick auf die Politik von Arvind Kejriwal. die als „selbstsüchtig, gefährlich, archaisch“ und trotzdem als revolutionär bezeichnet wird. Er erschütterte das politische Establishment mit öffentlichen Anliegen wie Wasserversorgung, Elektrizität und Bestechung und wurde so zum Führer der neuen politischen Kraft in Indien – der Common Man’s Party.
Produziert von Anand Gandhi, dessen Film „Ship of Theseus“ wir 2013 als Deutschlandpremiere gezeigt haben, wurde „An Insignificant Man“ erst dann für den Kinostart freigegeben, nachdem die Regisseure die indische Zensurbehörde verklagt hatten.
• Regie und Buch: Khushboo Ranka, Vinay Shukla • Produzent: Anand Gandhi • Indien 2016 • 100 Min • Hindi, Englisch mit engl. Untertiteln • Mit: Arvind Kejriwal, Yogendra Yadav, Santosh Koli

Samstag 4. November 18:30 Uhr
New Generations Short Film Wallah mit Preisverleihung – Deutschlandpremieren
Bhauvra (Spinning Top):Ein alleinerziehender Vater meint, seinem Sohn ein besseres Leben ermöglichen, auch wenn er ihn dafür verlassen muss.
Chafa The Little golden flower: Die Orte, an denen wir leben, und die Dinge, mit denen wir uns umgeben, prägen unser Verhalten und unsere Reaktionen.
From Jappan: Jappan befreit sich vom Druck seiner traditionellen Familie.
Geeta: Fast 30 Millionen Menschen auf der ganzen Welt werden in einer Art modernen Sklaverei gehalten.
Matsya: Ein kleiner Junge träumt
Sanyog: Eine Prostituierte in Mumbai findet den Mut, ihr steriles und leeres Leben zu verlassen …
Tears of the Autumn: Ein alter Mann hat seinen Sohn in den politischen Wirren in Kaschmir verloren.
The Bookshelf: Was bedeutet Intoleranz gegenüber Büchern, Autoren und Verlagen?

Samstag 4. November, 20:30 Uhr
Newton
Die Wahlen in Indien im Jahr 2014 waren die größten in der Geschichte der Menschheit. Der Prinzipienreiter Newton Kumar, ganz neu im Staatsdienst, soll die Wahlen in einem Dorf mitten im Dschungel durchführen, wo er auf misstrauische Tribals, kommunistische Rebellen und eine faule Polizei trifft. Freie und faire Wahlen unter diesen Umständen durchzuführen, ist kein Kinderspiel. Doch Newton zieht die Wahl unbeirrt durch – koste es was es wolle.
„Eine schwarze Komödie über das lichte Wesen der Demokratie in finsteren Zeiten.“ Dorothee Wenner, Berlinale
„Newton“ ist der offizielle Beitrag Indiens zu den Oscars 2018. Amit Masurkars ersten Spielfilm „Sulemani Keeda“ haben wir 2014 als Deutschlandpremiere gezeigt.
• Regie: Amit Masurkar • Buch: Amit Masurkar, Mayank Tewari • Indien 2017 • 106 Min • Hindi, Gondi mit engl. Untertiteln • Mit: Rajkummar Rao, Anjali Patil, Pankaj Tripathi, Raghubir Yadav

Sonntag 5. November, 17:00 Uhr
A Girl in the River. The Price of Forgiveness
Kooperationspartner: PakBann e.V.
Mit 18 Jahren heiratete Saba den Mann, den sie liebte, gegen den Widerstand ihrer Familie. Ihr Vater und ein Onkel schossen sie in den Kopf, packten sie in eine Plane und warfen sie in einen Fluss. Wie durch ein Wunder überlebte Saba und wurde gerettet. Anschließend setzte die Familie Saba massiv unter Druck, ihren Peinigern zu vergeben, so dass sie aus dem Gefängnis entlassen wurden. Im Gegenteil: Das Ansehen des Vaters stieg.
Sharmeen Obaid-Chinoy gewann 2016 den Oscar für Best Documentary Short. „Nachdem der pakistanische Premier den Film gesehen hatte, kündigte er an, dass er die Gesetze für Ehrenmorde ändern wolle. Das ist die Kraft von Film.“ Sagte die Regisseurin in ihrer Dankesrede bei der Oscarverleihung.
• Regie und Buch: Sharmeen Obaid-Chinoy • USA, Pakistan 2015 • 40 Min • Panjabi mit engl. Untertiteln • Mit: Asad Jamal, Saba

Sonntag 5. November, 18:00 Uhr
One Billion Colour Story
Der elf Jahre alte Hari Aziz ist der Sohn des Muslims Imran und der Hindu Parvati, beide aufstrebende Filmschaffende in Mumbai. Hari ist ein typisches Kind der Generation Google – neugierig, sensibel, global und vernetzt, obendrein außergewöhnlich scharfsinnig.
Wie die meisten Metropolenkids im 21. Jahrhundert, wächst Hari in Wohlstand auf, umgeben von Humor, Liebe, Wissen und Güte. Seine Eltern haben ihm beigebracht, sein Land und seine Werte zu lieben.
Als einige beunruhigende Ereignisse ihr Leben verändern und ihre idyllische Existenz ins Wanken bringen, verliert sogar Imran den Glauben an sein Indien. Hari macht sich große Sorgen und beschließt, seinen Eltern zu helfen.
• Regie und Buch: Padmakumar Narasimhamurthy • Indien 2016 • 115 Min • Englisch • Mit: Gaurav Sharma, Vauka Sunkavalli, Dhruva Padmakumar, Rashmi Somvanshi, Swapnil Ralkar

Eintrittskarten:
10,00 - normal
7,00 - ermäßigt
FILMPROGRAMM-INFORMATIONEN, KINOKARTEN & TISCHRESERVIERUNGEN:
Hotline: 069 / 707 69 100

reservierung@orfeos.de
Orfeos Erben
Hamburger Allee 45
60486 Frankfurt

Fax: 069 / 970 84 793

Mo - Fr:
11.30 - 15.00
18.00 - 23.00

Sa: 18.00 - 23.00
So: Kein Restaurantbetrieb - Kino geöffnet