KURZ.FILM.TOUR. 2018 – Teil 1: mit Gast!

Mittwoch, 25-07     |     
20:00
Unser Gast: Brenda Lien (Call of Cuteness)
Mit Moderation

Die Kinotournee Deutscher Kurzfilmpreis präsentiert die besten deutschen Kurzfilme 2017!

SCHWARZE WELLE
Deutschland 2016, Animationsfilm, 13 Minuten
Art Director, Animationen, Drehbuch, Regie, Produktion: Mariola Brillowska
Ein schiffbrüchiger Afrikaner gerät in die Obhut einer uniformierten Meeresjungfrau, die im Beobachtungsposten mitten auf dem Meer Wache schiebt. Die dekadente, verantwortungslose Grenzbeamtin bringt den Afrikaner mit einem Militärflugzeug auf die nahegelegenen Insel in einem Flüchtlingslager unter. Dort wird er desinfiziert und samt anderer Flüchtlinge und sonstigem Abfall zurück in Meer, angeblich nach Europa gespült.
Deutscher Kurzfilmpreis für Animationsfilme bis 30 Minuten Laufzeit

CALL OF CUTENESS
Deutschland 2017, Animationsfilm, ohne Dialog, 4 Minuten
Regie, Drehbuch, Animation, Musik, Produktion: Brenda Lien
Während wir gesund und munter die neueste Katzen Fail Compilation anschauen – holt uns alles, was außerhalb unseres Sichtfelds gehalten wird, in diesem konsumistischen Albtraum wieder ein. Auf einem globalen Spielplatz ohne Regulierungen wird der Katzenkörper verzehrt, ausgenutzt und kontrolliert. Die Angst vorm Schmerz ist größer als der Wille zur Freiheit. Objekte werden fetischisiert und Subjekte zu Dingen gemacht – quantifizierbar und einsatzbereit. Sie sind der natürliche Rohstoff für einen Luxus, den sie nie kennen werden. Wir sind hier, weil ihr dort wart – und Abfall wird im Meer entsorgt. Am Ende offenbaren die Körper die Ursachen und Wirkungen von Macht, Lust und Hass.
Nominierung Kategorie Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit

PIX
Deutschland 2017, Spielfilm, ohne Dialog, 9 Minuten
Regie, Buch, Produktion: Sophie Linnenbaum
Ein Vater schießt ein erstes Foto seines Neugeborenen und setzt einen unaufhaltsamen Kreislauf in Gang. Im Schnelldurchlauf zieht das Leben des Jungen an uns vorbei, reduziert auf die fotogenen Momente des Lebens: das erste Weihnachtsfest, die Einschulung, Kindergeburtstage, die erste große Liebe, die Hochzeit, die Geburt des eigenen
Kindes… der Junge selbst bleibt Statist, während um ihn herum sein Leben als Kulisse auf- und wieder abgebaut wird.
Deutscher Kurzfilmpreis für Spielfilm bis 10 Minuten Laufzeit

KLEINHEIM
Deutschland 2017, Spielfilm, 9 Minuten
Regie, Buch: Michael Ciesielski
Darsteller: Anke Retzlaff, Sebastian Griegel, Colin Hausberg
Produktion: Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF)
Für die Bewohner Kleinheims endet der Horizont bei den hohen Maisfeldern an der Dorfgrenze. Alles, was sie zum Leben brauchen, fällt vom Himmel. Während Jessica versucht, aus dieser Enge auszubrechen und Tim um Hilfe bittet, ist es für ihn das Größte, überhaupt von ihr wahrgenommen zu werden. Eine Dystopie aus dörflichem Stillstand und idyllischer Ruhe.
Nominierung Kategorie Spielfilm bis 10 Minuten Laufzeit

THE LAST TAPE
Deutschland 2017, Dokumentarfilm, ukrainisch dt./engl. UT, 12 Minuten
Regie: Cyprien Clément-Delmas, Igor Kosenko
Der 88jährige Veteran Anatoly hat seinem Enkel, den 18jährige Artiom, alles über das Leben als Soldat beigebracht. Doch einen Tag bevor Artiom als Freiwilliger in den Krieg ziehen will, ist sich Anatoly plötzlich nicht mehr sicher, ob er ihn wirklich gehen lassen soll.
Nominierung Kategorie Dokumentarfilm bis 30 Minuten Laufzeit

BLIND AUDITION
Deutschland 2017, Spielfilm, deutsch engl. UT, 18 Minuten
Regie: Andreas Kessler
Darsteller: Simon Kluth, Han Nguyen
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg
Ari und Ron sind Violinisten und seit einigen Jahren ein Paar. Als beide die Endauswahl für die Solistenstelle eines Orchesters erreichen, geraten sie in direkte Konkurrenz. Ihr gegenseitiges Vertrauen wird auf eine harte Probe gestellt, als Ron ein verlockendes Angebot erhält.
Nominierung Kategorie Spielfilm von mehr als 10 Minuten bis 30 Minuten Laufzeit

GABI
Deutschland 2017, Spielfilm, 30 Minuten
Regie, Drehbuch: Michael Fetter Nathansky
Darsteller: Gisa Flake, Florian Kroop, Britta Steffenhagen
Produktion: Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF in Koproduktion mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
„Ick sag nüscht, und mach allet über Augen.“
In Gabis Leben hat sich eine zähe Leere eingeschlichen. Ihr Ehemann betrügt sie, doch sie regt sich nicht einmal mehr auf. Ihre Schwester ist hochschwanger und
gestresst. Statt Zeit für Gabi zu haben, drückt sie ihr ständig Aufgaben auf. Zu allem Überfluss übernimmt Gabi, nach einem Rohrbruch im Altersheim, auch noch die Pflege ihres senilen Papas.
Einzig in ihrem Job als Fliesenlegerin gibt es jemanden, der sie beachtet, der sie anschaut und mit ihr redet, ja fast schon in übertriebenem Maße. Es ist ihr Azubi Marco. Marco schafft es nicht, sich von seiner untreuen Freundin zu trennen. Deshalb hat er beschlossen in den Arbeitspausen das Schlussmachen zu proben: mit Gabi in der Rolle seiner Freundin. Auf diese Weise kommt es ebenso zu Wutausbrüchen wie Zärtlichkeiten zwischen Marco und der Figur, die Gabi spielt.
Deutscher Kurzfilmpreis für Spielfilm von mehr als 10 bis 30 Minuten Laufzeit

Programmlänge: 95 Minuten (mit Pause)

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