DON’T BLINK – Robert Frank

Freitag, 14-04     |     
17:00
von Laura Israel, USA / F / CAN 2015
82 Minuten, O.m.U.

Was wäre die moderne Fotografie ohne das Werk von Robert Frank?

Sein Stil veränderte in den 1950er Jahren die Spielregeln der Fotokunst, sein Buch „The Americans“ gilt heute als „das vielleicht einflussreichste Fotografiebuch des 20. Jahrhunderts“ (The Guardian 2014). Doch bei allem Ruhm ist Robert Frank ein scheuer Mensch geblieben, der sich bei Interviews unwohl fühlt und lieber hinter der Kamera steht.

Wenige Fotokünstler des 20. Jahrhunderts haben ihr Metier so nachhaltig beeinflusst wie Robert Frank. Und wenige sind dabei so bescheiden und kompromisslos geblieben wie der heute 92-jährige. Seine Ästhetik bereitete den Boden für die Sub- und Gegenkulturen ab den 1960er Jahren, mit seinen Filmarbeiten zählt er zu den Urvätern des US-Independentfilms. Wie bei allen wirklich innovativen Künstlern dauerte es, bis Robert Frank die Anerkennung erhielt, die ihm gebührte. Heute sind seine Arbeiten regelmäßig in Ausstellungen zu sehen (aktuell bei einer Einzelschau in Salzburg) und liegen in opulenten Buch- und DVD-Editionen vor.

Die Filmemacherin Laura Israel arbeitete als Cutterin seiner Filme eng mit Robert Frank zusammen. Nun hat sie einen Dokumentarfilm vorgelegt, der mit vielen Ausschnitten aus Franks Werk, reichlich Punk-Energie, aber auch menschlicher Wärme ein facettenreiches Porträt dieses Ausnahmekünstlers zeichnet.

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